
Gendermedizin
Die unsichtbare Variable - Wie Gendermedizin Versorgung gerechter und wirksamer macht.
Ob Diagnose, Therapie oder Medikamente: Das Geschlecht macht den Unterschied.
Gendermedizin zeigt, wie Frauen und Männer gleich gut behandelt werden und somit individuelle Behandlung gerechter und wirksamer wird.
Im Sinne der gesundheitlichen Chancengleichheit setzen wir uns für eine gerechte Medizin aller Geschlechter ein.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz am 26. November 2026 mit der Gastdozentin Prof. Dr. med. Dr. h. v. Vera Regitz-Zagrosk, MD stellte dieses Thema in den Mittelpunkt.
Schauen Sie sich das Graphic Recording als Übersicht der Vortrags- und Diskussionsthemen an. Ab zum Link
Links für sichere Gesundheitsinformationen zu Gendermedizin:
Deutsche Gesellschaft für geschlechterspezifische Medizin
www.frauengesundheitsportal.de
www.maennergesundheitsportal.de
www.bundesstiftung-gleichstellung.de
ungleich gebaut
„Männer und Frauen sind anders gebaut: Das gilt nicht nur für die Körperform und Geschlechtsorgane, sondern auch für viele Organe, Gefäße und sogar für jede einzelne Körperzelle.“
Klinik München www.muenchen-klinik.de/gendermedizin
anders krank
„Frauen und Männer zeigen manchmal andere Symptome und brauchen häufig eine andere Therapie.“
Klinik München www.muenchen-klinik.de/gendermedizin
Go with the flow?
„Frauen und Männer sollten anders trainieren. Krafttraining ist zum Beispiel während der ersten Zyklushälfte und um den Eisprung herum besonders effektiv.“
Gendermedizin: Für eine individuelle Sicht auf die Gesundheit, 2023, AOK
1/2 Portion
„Geschlechterunterschiede müssen bei der Dosierung von Medikamenten berücksichtigt werden. Nicht nur wegen des Gewichts: So braucht eine Tablette für den Weg durch Magen und Darm einer Frau circa doppelt so lange wie bei einem Mann. Auch der Abbau von Wirkstoffen in der Leber dauert länger. Deshalb genügt Frauen zum Beispiel bei Betablockern oft nur die halbe Dosis zum Therapieeinstieg.“
Klinik München www.muenchen-klinik.de/gendermedizin
Brüchig
„Brüchige Knochen: Osteoporose ist kein rein weibliches Phänomen. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland 5,2 Millionen Frauen, aber auch 1,1 Millionen Männer an Osteoporose. Hier haben Männer einen Versorgungsnachteil. Denn seltener wird bei einem Mittfünfziger mit gebrochenem Arm an Knochenschwund gedacht.“
